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Kirchenmusik St. Oswald Buchen (Odenwald)

Mitgliederversammlung 2026

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Bei der Mitgliederversammlung des katholischen Kirchenchores Buchen am 25. April 26 im Gasthaus zum Schwanen wurde einmal mehr deutlich, wie lebendig und vielseitig die Chorgemeinschaft ist. Die Vorsitzende  Ursula Müller dietrich begrüßte ben zahlreichen Sängerinnen und Sängern auch den neuen Präses Frederik Reith, das Ehrenmitglied Martha Kieser sowie den Ehrenvorsitzenden Klaus Roos.

In ihrem mit Bildern unterlegten Rückblick erinnerte die Vorsitzende an den Gospelworkshop mit Mathias Becker, die musikalische Verabschiedung von Pfarrer Johannes Balbach sowie die feierliche Investitur von Pfarrer Reith und Amtseinführung des neuen Leitungsteams der Pfarrgemeinde Bauland-Odenwald.

Ein besonderer Moment der Versammlung waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Ausgezeichnet wurden Susanne Scheuermann für 15 Jahre sowie Svenja Fürst und Felizitas Zemelka für jeweils 25 jahre Chortätigkeit. Ehrenvorsitzender Klaus Roos wurde für 40 Jahre Engagement gewürdigt, während Renate Kirchgeßner sogar auf beeindruckende 50 Jahre aktives Singen zurückblicken kann.

Kirchenmusiker Horst berger würdigte den Chor als "lebendige Gemeinschaft mit einem tollen Alterspektrum" und betotnte die große musikalische Bandbreite. Diese reiche von anspruchsvollen Werken wie Mendelssohn-Chören für das Rochusfest und Bach-Chorälen über Orchestermessen und Gospel bis hin zu moderner Musik wie Songs von U2.

Der Blick in die Zukunft richtet sich zunächst auf die Proben für das Oratorium "Simeon" von Thomas Gabriel, das im Advent gemeinsam mit Jugend-, Kirchen- und Projektchor aufgeführt werden soll. Darüber hinaus unterstrich Berger die Bedeutung, neue Wege zu gehen und bewusst auch über das rein kirchliche Repertoire hinauszublicken - wie bereits bei den Projekten "Rock trifft Klassik" oder "The Wall". Ein weiterer Schritt in diese Richtung sei die Einbindung der Kinderchöre beim Goldenen Mai.

Für 2027 kündigte Berger das Musical "Mirjams Sohn - Vision Frieden" an, das anlässlich des 200-jährigen Bestehens von der Erzdiözese Freiburg in Auftrag gegeben wurde. Der Kirchenchor St. Oswald übernimmt dabei die Aufführung im Norden der Diözese.Vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen wie Kriegen, Klimawandel und gesellschaftlicher Spaltung erzählt das Werk die biblische Geschichte von Jeshua und seiner Mutter Mirjam und entwickelt daraus eine eindrucksvolle Vision des Friedens. Dabei wird das Publikum aktiv einbezogen.

Zum Abschluss dankte Katharina Balles, Vorsitzende des Fördervereins Kirchenmusik, allen Beteiligten für ihren Einsatz beim jährlichen Vorsommerfest. Mit einem Ausblick und ermutigenden Worten von Pfarrer Reith klang die Versammlung in harmonischer Atmosphäre aus.

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