Überwältigende Erlebnisse des Jugendchors beim 42. internationalen Pueri Cantores-Treffen in Barcelona

Im Fokus dieser internationalen Chortreffen steht neben dem gemeinsamen Musizieren immer auch der Gedanke an Frieden und Völkerverständigung sowie die Möglichkeit zum Kennenlernen fremder Kulturen. All dies war bereits bei der Eröffnungsveranstaltung in Barcelona zu spüren, es wurde viel gemeinsam gesungen, die verschiedenen Länder, aus denen die Chöre angereist waren, wurden begrüßt und Katalanien stellte sich mit traditionellen Volkstänzen und charakteristischen Menschenpyramiden vor, bevor alle Teilnehmer gemeinsam die „Fuente Magica“, einen berühmten Brunnen mit farbigen und musikalisch untermalten Wasserspielen besichtigten.


In den folgenden Tagen standen ein Nationengottesdienst aller deutschen Teilnehmer in der Parroquia Santa Maria de Mar, ein Begegnungskonzert in der Gemeinde Pineda de Mar mit dem Jugendchor Tanzenberg aus Österreich und dem gastgebenden katalanischen Jugendchor auf dem Programm. Ein weiterer Ausflug führte die Sängerinnen
und Sänger zum Kloster Montserrat, das wunderschön in den Bergen gelegen ist
und beim Friedensgebet aller Teilnehmer für eine malerische Kulisse sorgte.


Ein Highlight des Programms in Barcelona stellte die Besichtigung der „Sagrada Familia“ dar. Der Bau dieser weltberühmten Kirche des Architekten Antonio Gaudis begann im Jahre 1926 und ist für seine ganz besondere Architektur und die speziellen durch zahllose bunte Fenster geprägten Lichteinfälle im 2010 fertiggestellten Innenraum bekannt. In der Sagrada fand auch der zentrale Abschlussgottesdienst des Chortreffens statt, bei dem eine eigens für diesen Anlass geschriebene Messe, so wie das zentrale Mottolied „Vos estis lux mundi“ erklang, das wohl allen Teilnehmern noch eine lange Zeit im Ohr klingen wird.

Neben dem offiziellen Programm blieb zum Glück noch etwas Zeit, um gemeinsam in den Straßen Barcelonaszu singen, einen Sonnenaufgang im Meer zu erleben, am Strand Volleyball zu spielen, mit den Sängern und Sängerinnen anderer Chöre ins Gespräch zu kommen sowie ein spontanes Konzert bei der Essensausgabe zu geben und damit die Helfer zu Freudentränen zu rühren, was bei den Jugendlichen noch lange nachwirkte.

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